Werkzeugvoreinstellungen
Werkzeugvoreinstellungen sind das Herzstück von Lumis Werkzeug-Workflow. Jedes Werkzeug läuft über eine Voreinstellung — ob unauffälliger Standard oder handgefertigtes Werkzeug des Künstlers. Werkzeugverhalten wird sichtbar, beabsichtigt und wiederholbar.
Die Idee ist einfach: ein kleiner, stabiler Satz vertrauter Werkzeuge mit klaren Identitäten — wechseln so selbstverständlich wie das Greifen nach Pinsel, Stift, Messer oder Mischer im Studio.
Handgefertigte Werkzeuge, keine losen Einstellungen
Eine Werkzeugvoreinstellung ist mehr als eine gespeicherte Anpassung — ein vollständig gestaltetes Werkzeug: Identität, Arbeitsgefühl, Einrichtungsoptionen und bei Bedarf privater Pinsel, Dynamik, Verlauf oder Symbol.
So verhält sich eine Voreinstellung wie ein echtes Objekt im Werkzeugkasten. Der Lieblingsskizzenstift bleibt Skizzenstift; der Blockierpinsel behält seinen breiten, einfachen Charakter; der Finish-Pinsel bleibt präzise und vertraut. Das Werkzeug wird nicht jedes Mal neu zusammengesetzt — es wird als bekanntes Instrument gewählt.
Ein übersichtlicher Bereich „Werkzeugoptionen“
Lumi trennt Steuerungen, die während der Arbeit geändert werden, von denen, die das Werkzeug definieren. Häufige Anpassungen bleiben nah an der Leinwand; seltenere Einrichtung wandert in eigene Voreinstellungs-Editoren.
Der Bereich „Werkzeugoptionen“ bleibt leichter und beim Malen besser lesbar. Der Künstler sieht, was im Fluss eines Strichs oder einer Bearbeitung zählt — tiefere Gestaltung bleibt verfügbar, ohne die Alltagsoberfläche zu überladen.
Voreinstellungen gestalten
Im Werkzeugvoreinstellungs-Editor wird ein Werkzeug bewusst gestaltet: Name, visuelle Identität und tieferes Verhalten, das das Behalten lohnt.
Bei Malwerkzeugen gehören dazu Pinselressourcen und Dynamik, die den Strichcharakter definieren. Bei anderen Werkzeugen Einstellungen und Arbeitsstil, die eine Bearbeitung konsistent machen. Dasselbe Voreinstellungsprinzip gilt im gesamten Werkzeugset — Lumi behandelt gestalteten Werkzeugzustand als gemeinsames System, nicht als Mal-Komfort.
Ein visuelles Werkzeugbrett
Gespeicherte Voreinstellungen erscheinen wie Werkzeugschaltflächen mit eigenen Symbolen — ein erkennbares Brett handgefertigter Werkzeuge statt anonymer Konfigurationsliste.
Visuelle Identität zählt. Werkzeuge wählt man nach Form, Farbe, Symbol und Gewohnheit — dasselbe Muskelgedächtnis wie bei physischen Materialien. Eine kurze Reihe vertrauter Voreinstellungen ist oft schneller und persönlicher als wiederholtes Durchsuchen von Einstellungen.
Arbeitsbereichsbezogene Werkzeugkästen
Besonders leistungsfähig werden Werkzeugvoreinstellungen mit Arbeitsbereichen. Ein Zeichen-Arbeitsbereich bringt Zeichenwerkzeuge nach vorn; ein Tusche-Arbeitsbereich bevorzugt klare Linienvoreinstellungen; ein Mal-Arbeitsbereich wechselt zu Pinseln für Farbe, Textur und Überblendung.
Im Dock „Werkzeugvoreinstellungen“ lassen sich Voreinstellungen nur für den aktiven Arbeitsbereich ausblenden. Ausgeblendete Voreinstellungen bleiben auf der Festplatte und sind anderswo in Lumi verfügbar. Jeder Arbeitsbereich merkt sich eigene Ausblendliste und benutzerdefinierte Reihenfolge — ein kurzes persönliches Brett ohne Dateien zu verschieben oder zu löschen.
Beim Arbeitsbereichswechsel ändern sich sichtbare Voreinstellungen, ihre Reihenfolge und geöffnete Panels. Das Studio ordnet nicht nur das Layout neu — es bestückt sich mit den Werkzeugen der aktuellen Aufgabe.
Stabilität beim Werkzeugwechsel
Weil jedes Werkzeug über eine Voreinstellung läuft, muss Wechseln nicht den letzten nützlichen Zustand kosten. Lumi hält jedes Werkzeug mit seiner aktiven Voreinstellung verbunden — zurück zum Werkzeug heißt zurück zum vertrauten Instrument.
Stift, Pinsel, Transformationswerkzeug oder Auswahlwerkzeug merken sich ihren gestalteten Zustand ohne unsichtbare Optionsdateien pro Werkzeug.
Tragbare Gestaltung
Eine Voreinstellung besitzt die Ressourcen, die sie einzigartig machen. Bei einer Pinselvoreinstellung liegen Pinsel, Dynamik und Symbol in der Voreinstellung selbst — das Werkzeug bleibt vollständig, auch wenn sich die Ressourcenbibliothek ändert.
Bewusste Vereinfachung: ein gespeichertes Werkzeug ist kein fragiler Verweis auf mehrere bewegliche Teile. Pinsel können weiter in einer wiederverwendbaren Bibliothek liegen; für eine Voreinstellung werden sie ins gestaltete Werkzeug kopiert.
Für Künstler zählt: ein Werkzeug als vollständige kreative Entscheidung speichern — Verhalten, Identität und Ressourcen reisen zusammen. Werkzeugvoreinstellungen sind Grundlage für persönliche Workflows, projektspezifische Werkzeugkästen und gemeinsame Studio-Setups.
Ein vertrauter Instrumentensatz
Ziel ist nicht, Hunderte Voreinstellungen zu verwalten, sondern einen kleinen Satz gut gemachter Werkzeuge stabil, erkennbar und griffbereit zu halten.
Lumis Voreinstellungssystem unterstützt diesen Rhythmus: Werkzeuge einmal bauen, mit der Zeit verfeinern, visuelle Identitäten geben — jeder Arbeitsbereich legt die passenden Instrumente bereit.